Archiv für September 2009

Orgelkonzert mit Tobias Horn in der Bergkirche

Mittwoch, 23. September 2009

Am 20. September 2009 gab der Ludwigsburger Organist Thomas Horn ein Konzert in der Büsinger Bergkirche. In seiner Einleitung erklärte er, dass er sein Programm speziell auf die Möglichkeiten der Wegscheider Orgel der Bergkirche abgestimmt habe. In der Tat waren zum Teil ganz neue und ungewohnte Klänge von dieser Orgel zu hören. Es standen Werke von Johann Sebastian Bach, Jehan Titelouze, Jan Pieterszon Sweelinck, Johann Jakob Froberger und Carl Philipp Emanuel Bach auf dem Programm. Der folgende Videoclip zeigt einen Ausschnitt aus diesem Konzert: Sonate F-Dur Wq 70/3, H 84 von Carl Philipp Emanuel Bach.

Film: Antonio Anta Brink

Buchthalerstrasse wieder befahrbar

Dienstag, 22. September 2009

Am 18. September wurde die Buchthalerstrasse nach umfänglichen Sanierungsarbeiten wieder für den Verkehr frei gegeben. Bei einem kleinen Apero am Hofladen von Andres und Helen von Ow, bedankte sich Bürgermeister Gunnar Lang bei den rund dreissig am Projekt beteiligten Personen.

Freigabe der Buchthalerstrasse

Foto: Antonio Anta Brink

Jungdachs auf Abwegen

Mittwoch, 09. September 2009

Während einer nächtlichen Wanderung im Umfeld eines Maisschlags, fiel dieser Dachs in einen neuen Schacht bei der Buchthalerstrasse, die zur Zeit wegen Ausbauarbeiten gesperrt ist. Der Jungdachs hatte sich wohl gerade den Bauch mit reifen Maiskörnern vollgeschlagen und nicht mehr so genau geschaut wo er hinlief. Die Dachspopulation ist in Büsingen, wie in ganz Deutschland, stark gestiegen. Auf der Buchthalerstrasse und der Strasse nach Herblingen sind schon des öfteren Dachse angefahren oder überfahren worden.

Jungdachs

Foto: Antonio Anta Brink

Büsinger Waldbegehung 2009

Dienstag, 08. September 2009

Am Samstag den 5. September fand die traditionelle Büsinger Waldbegehung 2009 statt. Peter Stamm, Präsident des Kleintierzüchtervereins Büsingen, hatte im Büsinger Rhyhölzle-Wald einen kleinen Lehrpfad eingerichtet: Totholzhaufen, stehendes Totholz, Feldsteinhaufen, Natursteinmauern und ein Wildbienenhotel waren Beispiele dafür, wie unsere Kulturlandschaft für viele Wildtiere aufgewertet werden kann. Forstdirektor Johann Hahnloser gab fundierte Informationen zur nachhaltigen Waldnutzung. Dabei wurde auch der Bogen geschlagen von der in früheren Zeiten üblichen Rückearbeit mit Pferden und der heute üblichen hochtechnisierten Holzernte. Am Campingplatz Laag fand dann der Abschluss der Waldbegehung statt, mit Grillwurst und dem guten Büsinger Wein.

Waldbegehung

Foto: Antonio Anta Brink

Störche in Büsingen gesichtet

Freitag, 04. September 2009

Kürzlich wurden in Büsingen unweit der Gailinger Strasse zehn Störche auf einem Feld gesichtet (siehe auch den Artikel in den Schaffhauser Nachrichten). Sie hatten wohl kurz Halt gemacht, auf ihrem Zug Richung Winterquartier in Afrika. Könnte dies vielleicht auch ein gutes Omen für mehr Kinder in Büsingen sein? Schön wäre es ja, denn Büsingen ist die zweitälteste Gemeinde in Baden-Württemberg. Büsingens Bürger waren zum Jahresende 2008 im Durchschnitt 49 Jahre alt. Einer Vielzahl von Betagten und Hochbetagten steht eine Minderheit von Kindern und Jugendlichen gegenüber. Büsingen wird übrigens nur von der Gemeinde Untermarchtal im Alb-Donau-Kreis übertroffen, zu der das Kloster Untermarchtal gehört.

Finanzminister Willi Stächele in Büsingen

Mittwoch, 02. September 2009

Bürgermeister Gunnar Lang lud am 1.9.2009 zur Podiumsdiskussion in das Büsinger Bürgerhaus. Gekommen waren Baden-Württembergs Finanzminister Willi Stächele (CDU), der Bundestagsabgeordnete Andreas Jung (CDU) und die Landtagsabgeordnete Veronika Netzhammer (CDU). Zuerst stellte Andreas Jung die aus seiner Sicht drängendsten Büsinger Probleme und mögliche Lösungen vor:

  • Die höheren Schweizer Krankenkassenprämien für EU-Grenzgänger, im Vergleich zu Schweizer Bürgern.
  • Die deutsche Besteuerung von Schweizer Arbeitslosengeld und Kurzarbeitergeld.
  • Die niedrigeren Schweizer Kinderzulagen.

Bürgermeister Gunnar Lang erläuterte die genannten Probleme noch einmal aus seiner Sicht und sprach darüber hinaus, die daraus resultierenden Folgen für Büsingen an: Junge Leute ziehen weg, es gibt immer weniger Kinder und Büsingen wird immer älter. Letzteren Punkt untermauerte er mit neuesten Daten des statistischen Landesamts. Danach ist Büsingen die Gemeinde mit dem zweithöchsten Altersdurchschnitt der Bewohner in ganz Baden-Württemberg (49 Jahre).

Andreas Jung bestätigte seinen Willen, sich für die speziellen Anliegen der Büsinger Bürger zu engagieren – auch nach der Bundestagswahl. Finanzminister Stächele gab den Rat, über das Angebot von günstigen Bauplätzen, junge Familien nach Büsingen zu holen. Ausserdem könnte die Attraktivität Büsingens vielleicht noch stärker touristisch genutzt werden.

Danach wurden mehrere Fragerunden durchgeführt, in welchen die recht zahlreich erschienenen Besucher, Fragen an die Politiker richten konnten. Dabei ging es um Steuerfragen, die Wirtschaftsförderung, die Abwanderung von Deutschen in die Schweiz und andere Themen. Nach rund zwei Stunden wurde die Veranstaltung beendet.